"Man muss bis auf die Grundlagen des Lebens hinuntergehen. Alle Oberflächlichkeit in der Lebensordnung, die die tiefsten Lebensbedürfnisse unbefriedigt lässt, ist ebenso unvollkommen, als hätte man gar keinen Versuch zur Ordnung gemacht."

(I Ging, Hexagramm 48, Der Brunnen)


Es gehört viel Mut und Kraft dazu sich seinen oft bedrohlich empfundenen und abgespaltenen Gefühlen in einer Traumatherapie zu stellen.

Und ganz gleich ob es sich um sexuellem Missbrauch, Gewalterfahrungen, schweren Erkrankungen oder schweren Unfällen handelt. Es braucht professionelle Hilfe, um eben mit diesen "Überlebensemotionen" wieder in Kontakt zu kommen, ohne von Ihnen überwältigt zu werden.


Ein Trauma ist, nach Peter Levine, dadurch bedingt, dass wir in unseren primitiven Reaktionen auf schmerzliche Ereignisse stecken bleiben.

...wenn wir blockierte Energien nicht lösen, ...die physischen/emotionalen Reaktionen auf verletzende Ereignisse nicht vollständig zum Abschluss bringen können.


Ein Trauma ist nicht etwas, was uns widerfährt, sondern woran wir innerlich festhalten.


Ein Trauma ist keine Krankheit, sondern eine menschliche Erfahrung, die in Überlebensinstinkten wurzelt.